Ute
Wusel-Experte*in
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Lisa
Heute Morgen um 0:25 Uhr bist du auf meiner Hand gestorben...
Ich kann es noch immer nicht fassen.
Gerne möchte ich deine Geschichte erzählen, doch dazu muss ich "vorne" anfangen.
Kennen gelernt haben Timm und ich dich am 21.10.07 im TH Gießen: Du warst die Erwachsene, evtl sogar die Mama, jedenfalls warst du schon ausgewachsen und wirktest reif. Zusammen mit 6 Freundinnen und 3 Kastraten kamst du zu uns und wir sahen bei dir eine Beule unten am Hals. Klar, dass du nur einige Tage nach deinem Einzug unsern Doc kennenlernen musstest. Der wiederum gab Entwarnung, die Beule war verschwunden und das blieb sie bis zum Schluss. Dennoch haben Timm und ich beschlossen, dass du bei uns bleiben darfst und wir machten die Comic-Truppe auf.
In Sven, dem behinderten Kastraten, fandest du einen guten Freund, denn er ist genau wie du nicht gut zu Fuß, doch im Kuscheln unschlagbar. Alle Rampen haben wir wegen dir und Sven so angebracht, dass auch eine gehbehinderte Maus sie benutzen kann. Doch daran hattest du nie Interesse. Kuscheln war für dich das einzige das zählte und so verbrachtest du sehr viel Zeit im Haus. Das wiederum sorgte dafür, dass wir immer mal wieder das Haus anheben und reinsehen mussten um uns zu vergewissern, dass es dir und deinem Kuschelkissen Sven gut geht.
Gestern was es nur leider anders, es ging dir nicht gut.
Du hast dir einen Platz außen an der Hauswand gesucht und zunächst sah es für uns aus als hättest du Hunger. Da wir gerade am Füttern waren, erschien uns dein Verhalten gar nicht so komisch. Erst als du dann immer noch am Haus liegen bliebst ohne Anstalten zu machen ans Futter zu gehen, merkten wir was los war. Timm holte dich raus und bemerkte, dass du ganz kühl warst. Er reichte dich an mich zum Wärmen weiter und ich hatte dich in meinen Händen, die ich zu einer Höhle machte. Du warst so kühl...
Noch während wir überlegten, was wir für dich tun können und die Rotlichtlampe stand, schliefst du für immer ein und das so schnell, dass wir es nicht mehr schafften, dich zurück zu deiner Gruppe zu bringen.
Jetzt bist du weg, doch warum?
Ich weiß es nicht. Ich weiß noch nicht mal, wie alt du warst, nur eines glaube ich zu wissen: Du warst in deiner Gruppe glücklich denn es gab Sven und Biggi, deine besten Freunde.
Mach's gut kleine Lisa und grüße alle Mausels hinter der RBB
Lisa auf Erkundungsgang

Neugieriges Heranpirschen

Vorsicht Kamera: Nix wie wech....

Mein Lieblingsbild

Heute Morgen um 0:25 Uhr bist du auf meiner Hand gestorben...
Ich kann es noch immer nicht fassen.
Gerne möchte ich deine Geschichte erzählen, doch dazu muss ich "vorne" anfangen.
Kennen gelernt haben Timm und ich dich am 21.10.07 im TH Gießen: Du warst die Erwachsene, evtl sogar die Mama, jedenfalls warst du schon ausgewachsen und wirktest reif. Zusammen mit 6 Freundinnen und 3 Kastraten kamst du zu uns und wir sahen bei dir eine Beule unten am Hals. Klar, dass du nur einige Tage nach deinem Einzug unsern Doc kennenlernen musstest. Der wiederum gab Entwarnung, die Beule war verschwunden und das blieb sie bis zum Schluss. Dennoch haben Timm und ich beschlossen, dass du bei uns bleiben darfst und wir machten die Comic-Truppe auf.
In Sven, dem behinderten Kastraten, fandest du einen guten Freund, denn er ist genau wie du nicht gut zu Fuß, doch im Kuscheln unschlagbar. Alle Rampen haben wir wegen dir und Sven so angebracht, dass auch eine gehbehinderte Maus sie benutzen kann. Doch daran hattest du nie Interesse. Kuscheln war für dich das einzige das zählte und so verbrachtest du sehr viel Zeit im Haus. Das wiederum sorgte dafür, dass wir immer mal wieder das Haus anheben und reinsehen mussten um uns zu vergewissern, dass es dir und deinem Kuschelkissen Sven gut geht.
Gestern was es nur leider anders, es ging dir nicht gut.
Du hast dir einen Platz außen an der Hauswand gesucht und zunächst sah es für uns aus als hättest du Hunger. Da wir gerade am Füttern waren, erschien uns dein Verhalten gar nicht so komisch. Erst als du dann immer noch am Haus liegen bliebst ohne Anstalten zu machen ans Futter zu gehen, merkten wir was los war. Timm holte dich raus und bemerkte, dass du ganz kühl warst. Er reichte dich an mich zum Wärmen weiter und ich hatte dich in meinen Händen, die ich zu einer Höhle machte. Du warst so kühl...
Noch während wir überlegten, was wir für dich tun können und die Rotlichtlampe stand, schliefst du für immer ein und das so schnell, dass wir es nicht mehr schafften, dich zurück zu deiner Gruppe zu bringen.
Jetzt bist du weg, doch warum?
Ich weiß es nicht. Ich weiß noch nicht mal, wie alt du warst, nur eines glaube ich zu wissen: Du warst in deiner Gruppe glücklich denn es gab Sven und Biggi, deine besten Freunde.
Mach's gut kleine Lisa und grüße alle Mausels hinter der RBB
Lisa auf Erkundungsgang

Neugieriges Heranpirschen

Vorsicht Kamera: Nix wie wech....

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