Kommende Vergesellschaftung

LilyLeia

Käseliebhaber*in
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Hallo zusammen.
Es leben nun noch 2 von 6 Farbmausdamen bei mir und in absehbarer Zeit wird es wohl oder übel nur noch eine sein.
Also wird wohl meine erste Vergesllschaftung auf mich zu kommen. Ich möchte sie eigentlich schon bald durchführen so das wenn möglich beide noch am Leben sind falls die Vergesellschaftung gar nicht klappt und ich sie wieder trennen muss.
Habt ihr Tipps generell zu Vergesellschaften? Ich muss sagen ich bin jetzt schon recht aufgeregt.
Meine Mäuse sind nun etwas jünger als 1 einhalb Jahre alt. Mit welchen Mäusen welchen Alters soll ich sie vergesellschaften? Senioren? Oder lieber Junge? Mit welchem klappt es normalerweise am besten? Und mit wie vielen?
Ich denke die Etappenmethode. Denkt ihr das klappt oder würdet ihr was anderes empfehlen?
Vielen Dank schon jetzt für die Antworten.
 
Lass mich schonmal eine erste Frage stellen: Hast Du eine Idee, woher Du die Mausis bekommst? (Wenn nein: aus welcher Ecke von D kommst Du?)
 
Eine bestimmte Idee hab ich noch nicht aber es gibt hier eine Mäusezucht welche auch eine Auffangsstation ist von der man Mäuse ein neues Zuhause geben kann. Sonst dachte ich an Tierheime oder sonst was wo ich Tieren ein Zuhause geben kann welche vielleicht noch auf der Reise zu ihrem Zuhause sind.
Ich komme aus der Schweiz/Zürich
 
Falls irgend möglich, würde ich 2-3(-4) Kastraten dazutun (was grad als Gruppe zu kriegen ist).
Jüngere Mädels sind so biestig - das haben die armen (ziemlich) Alten nicht verdient, gleichaltrige werden garantiert mobben, jüngere auch.
Für Senioren-VG sind sie fast noch zu jung
(und auch da habe ich schon Überraschungen erlebt: "Ich war jetzt 2 und 3/4 Jahre - !!!!!! - die liebe Maus, jetzt bin ich auch mal biestig!".

Kastraten wird (normalerweise) ein Durchmarsch:
Auf nicht ganz so groß neutral zusammensetzen (kleine bis mittlere Duna zB, also 45 - 70 cm lang),
Großer Heuhaufen oder vielleicht sogar 1 Haus (Karton? Nicht das der Mädels erst mal! Rieseneingang, der nicht abgeriegelt werden kann, Hinterausgang auch nicht schlecht)

Falls wer in der Stall-Ecke sitzt (lange!!);
rüberschicken (antupsen, mit Stift: Mitmäuse sind nicht so schlimm wie Menschen :D)

Die Kastraten müssen sich aber schon kennen, und länger als 3 Wochen kastriert sein. ALter völlig egal.

Und wenn die Mädels dann nicht mehr sind, können zu den Kastraten wieder andere Mädels (völlig ohne Zickenkriege - allerdings werden sie die armen Kastraten dann anfangs ein bisschen scheuchen)
 
Ok, Zürich ist drei Meter weiter weg.
Idee für Dich aber auch: Uniklinik fragen, ob sie Labormäuse haben, die ein Zuhause suchen. Hab ich grade von Aachen welche übernommen - und der erste Eindruck ist sehr gut. Und da kann man ggfs. auch einen Alterswunsch angeben! Ich habe mich neutral gezeigt und meine Neuen sind etwa 9 Monate alt.
(Nachteil: Sind einfarbig. Aber das sind dann irgendwie doch nur Äußerlichkeiten...)
 
Ja das habe ich mir auch schon überlegt.
Eigentlich gibt es hier so ein Tierschutzprogramm in dem die Labortiere vermittelt werden. Nur habe ich auf dieser Seite gar nichts gefunden.
Aber ich werde mal die Uni Zürich anschreiben.
 
Ich hab jetztmal eine Nachricht an den Schweizer Tierschutz geschrieben welche zusammen mit den Unis diese Rehomingprojekte machen.
Mal schauen was für eine Antwort kommt.
 
iqfish fährt die Labormausrettung hoch :D ---- super

(meine sind so knäcke und tun nix außer Neues angucken - sicher makrolonsozialisiert)
 
Habe nun eine Antowort auf mein Mail bekommen. Anscheinend gibt es gerade keine Labormäuse welche sie vermitteln können aber sie geben mir Bescheid sobald es wieder welche hätte die ein Zuhause suchen.
 
Oh, toll, sehr gut, wenn sie antworten. Und wenn sie grade keine haben ist es ja auch irgendwie gut. Bin mal gespannt, ob sie sich zeitnah melden...
Kommt halt alles drauf an, wie viele Mausis dort sind. Aachen hat mir damals gesagt "Mausis haben wir eigentlich immer zu vermitteln".
 
Also, ich habe nochmal nachgefragt, da ich einfach nicht ewig warten kann. Mein Plan ist nämlich, noch beide Mäuse zu vergesellschaften, damit sie immer noch ihr eigenes Nest hätten, falls etwas nicht funktionieren sollte und ich die Mäuse trennen müsste.

Der Schweizer Tierschutz hat mir zurückgeschrieben, dass sie mir leider keine Vorgaben machen können, wann ungefähr neue Labormäuschen vermittelt werden, da das ganz von den Unis abhängt. Sie verstehen aber, dass ich vorausschauend planen möchte, und würden mich informieren, sobald neue Infos vorliegen.

Jetzt bin ich unsicher, wie ich am besten vorgehen soll.
Entweder schreibe ich die Unis persönlich an, was mich wahrscheinlich einfach an den Schweizer Tierschutz weiterleiten würde, oder ich adoptiere anderweitig Farbmäuschen.
Nach meinen Recherchen gibt es hier eine Zucht und eine Auffangstation für Notfallmäuschen. Die Station ist glaub schon ziemlich überfüllt, daher werden wahrscheinlich Leute gesucht, die den Mäusen ein Zuhause geben können.
Was würdet ihr machen?
 
Wenn ich die Wahl habe zwischen Labor und Auffangstation nehme ich glaube ich eher das Labor (die haben es schlechter).
ABER: Wenn es im Labor nichts gibt, ist die Auffangstation super! Und die haben auch wellenartig ganz viele da. Und ewig warten ist auch doof - so ein Mäuseleben ist ja eh so kurz, dann ist "Jetzt welchen aus der Station helfen" besser als "Hoffentlich in zwei Monaten welche aus dem Labor"
Zucht... höre ich immer schlechte Dinge, würde ich nicht machen. Gibt genug Mausis, die dringender suchen...
 
Nein Zucht kommt für mich eh nicht in Frage. Ich möchte schon Mäusen ein Zuhause geben die wirklich eines brauchen. Nur muss ich jetzt wahrscheinlich noch etwas warten bis Belle wieder gesund ist. Hoffen wir das wird sie
 
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