Nu ja, das einzige was bislang infrage kam sind alte Omas. Selbst die fangen (wie man sieht) an zu jagen. Ich wär ja froh, wenn es Hamsterknastgröße hätte, und solange ein 60er Aqua mit etwas Einrichtung (nichts als ein Haus und ein Tisch!) zu groß ist, werde ich nicht sagen "Dann muss er halt auf 40x20 ohne Einrichtung leben", sondern es weiter versuchen. Einzelhaltung ist für ihn unmöglich, bereits nach 2-3 Tagen hat er struppiges Fell und sein Gesundheitszustand verschlechtert sich. Selbst während heftiger VG sieht er besser aus als nach wenigen Tagen Einzelhaltung!
Wenn man es bei einer alten Oma belässt, braucht man aber alle 2-3 Monate eine neue. Mit Brisca hat es funktioniert, und mit Kate auch. Das waren die einzigen beiden ruhigen Zeiten für ihn. Bisher sah es mit Pauline und Hermine auch sehr gut aus. Notfalls muss Hermine wieder raus, auch wenn a) unklar ist wo sie dann hinkäme b) wir möglicherweise in 1-2 Monaten eine neue NOCH friedlichere Oma bräuchten. Jetzt hoffe ich erst mal, dass Hermine sich wieder einkriegt, nachdem der Tisch draußen ist. Die Hoffnung mit 2 Omas ist, dass es eine wesentlich längere Zeit dauert, bis beide gestorben sind, und Levon so mal etwas länger zufriedengestellt ist.
Mit Weißfußmäusen kenne ich mich gar nicht aus, aber sie werden beim Mäuseasyl als bewegungsfreudig, agil und mobil beschrieben. Da Levon Gesten offensichtlich nicht einordnen und auch keine senden kann, betrachtet er jede schnelle Bewegung als Bedrohung. Deshalb habe ich diesen Gedanken nach dem Lesen des Artikels über Weißfußmäuse wieder abgetan. Was hilft, wenn sie ihm gegenüber freundlich sind, wenn er das nicht erkennt und bei jeder etwas schnelleren Bewegung einer anderen Maus eine andere Ecke sucht?
Welche Lösung würdest du nun mit diesem Wissen bevorzugen?
1. Jeden Monat VG mit alter Oma, die dann stirbt und viel Aufwand mit der Suche inklusive Fehlversuchen *Vogelzeig*
2. Einzelhaltung, bis er an Einsamkeit stirbt

3. Ihn mittels Weißfußmäusen einen Herzschlag verpassen *Angst*
4. Kleiner als 60x30 ohne Einrichtung *Keule*
5. Vor diesem Hintergrund war, wie ich bereits erwähnt habe, sogar Einschläferung wegen sozialer Probleme (alleine verkümmert er, mit anderen Mäusen kommt er nicht aus) im Gespräch. *skeptisch* Aber das sehe ich nun gar nicht ein, und ich werde es weiter versuchen, ihm zumindest gewisse glückliche Zeiten zu bescheren.
Ich bleibe bei 1. und der Hoffnung, dass es möglichst lange hält. Den Versuch mit Hermine und Pauline werde ich ganz so schnell nicht abbrechen (Hermine rausnehmen wäre das wie erwähnt, und Pauline bliebe bei Levon), denn zu Beginn sah es ja gut aus. Notfalls kommt nochmal ein TB-Schritt.