Geistige Verbindung zu Tieren?

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@ Torben: Als Motivation für Deine Fragestellung gab es im Grunde zwei Möglichkeiten:

Einmal könnte Dich die Erfahrung mit der Frau, die diese Hamster hielt, wirklich nachhaltig beschäftigt haben. Die gestellten Fragen wären damit ganz konkret gemeint gewesen. Immerhin scheinen die Versuche dort einzugreifen oder eine Änderung ihrer Haltung zu bewirken, leider gescheitert zu sein.

Die zweite Möglichkeit war, daß Du mittels dieser Fragestellung, die damit zumindest aktuell als theoretisch eingestuft werden müßte, einen Beitrag zur Diskussion leisten wolltest und Deine Fragen somit nicht etwas "fragen", sondern etwas "sagen" wollten.

Sowohl SuiTo als auch ich haben im Sinne der ersten Annahme reagiert und das nicht nur sehr persönlich sondern auch sehr ausführlich. Nachdem Du auf diese Beiträge bisher nicht geantwortet hast, nehme ich an daß wir "reingefallen" sind und gehe jetzt mal von Annahme zwei aus.

Und wie soll man damit umgehen, wenn man in einem Forum wie diesem genau den Nährboden erkennt, auf dem solche Ansichten gründen?

Auf Deine Antwort bin ich gespannt. Vielleicht warst Du ja auch einfach nur beim "Segeln". :D
 
Vom Prinzip her sind sich alle einig, dass es für die mysteriösen Geschichten rationale Erklärungen geben kann und solange ein direkter Kontakt zwischen den Aktören besteht, sind diese wahrscheinlicher als andere. Aber wenn jemand doch lieber das Übersinnliche vorzieht, nur weil es mehrere Ansätze für rationale Begründungen gibt und diese nicht zweifelsfrei belegt werden können, dann ist der Grundstein für den Irrglauben gelegt. Wer sich einmal darauf einlässt, ist weit offen an solche Geschichten zu glauben, wie sie von der aufgespürten Katze von samira24, oder der Freundin die mit Toten spricht von Ishani. Dieser Irrglaube hat nichts mit Glauben im Sinne von Religion zu tun.


Off Topic:
Gut pariert jaw. =) Vlt. hast du auch recht, allerdings finde ich den Vergleich schon ein wenig nazistisch.
jaw said:
Alles andere wäre als Zensur der erste Schritt in Richtung einer faschistoiden Gesinnung
 
PsyOp, du kannst gerne weiter abwertend über Erlebnisse wie die von mir oder Samira schreiben, ich denke, wir beide wissen, was wir erlebt haben;-) Und ich bin auch felsenfest davon überzeugt, dass es dafür eine logische Erklärung gibt. Aber wie es früher schon die Schwerkraft gab, ohne, dass man wusste wie das zustande kommt, bis Newton es erforscht und erklärt hat, wird es auch für solche "außersinnlichen Wahrnehmungen" eines Tages eine ganz rationale, wissenschaftlich belegbare Erklärung geben.

Überigens, dass ich an geistige Verbindungen zu Tieren und Menschen glaube, heißt doch noch lange nicht, dass ich meine Tiere lieber gesunddenke, anstatt ihnen Tierärztliche Hilfe zukommen zu lassen.*Vogelzeig* Das sollte am Beispiel von Aruscha (meiner damaligen Hündin) doch klar geworden sein, als ich mit ihr zum Tierarzt ging, weil ich WUSSTE, dass etwas mit ihr nicht stimmt, obwohl sie keinerlei äußerliche Zeichen zeigte. Der Tierärzt hat mich übrigens ziemlich dämlich angeschaut, als ich in die Praxis kam mit den Worten "mit meinem Hund stimmt irgendwas nicht", er: "welche Symptome hat sie denn?", ich: "keine, aber ich bin mir sicher, mit ihr stimmt etwas nicht!" Er wollte mich schon wegschicken, aber ich bestand darauf, dass sie untersucht wurde. Dabei entdeckte er Herzgeräusche und ein Ultraschall offenbarte dann das ganze Ausmaß.

So ein alles-über-einen-Kamm-scheren kann ich nicht leiden und ich glaube, das ist genau das, was Fufu auch meinte. Man kann auch an Geister, Übersinnliches oder Wunder glauben, ohne den Bezug zur Realität zu verlieren;-)
 
Im Krankenhaus kannte ich vor längerer Zeit eine Krankenschwester. Die Frau war ausschließlich im Nachtdienst tätig und hat im Grunde genommen nur das Nötigste geredet, war also wenig kommunikativ. Bei den Ärzten war sie aufgrund ihrer Wortkargheit und der kantigen Art wenig beliebt.

Ich habe es mehrfach erlebt, daß sie im Nachtdienst einen Arzt angerufen hat und ihm folgendes mitteilte: (Wortgetreu) "Sie müssen (!) zu Patient X, mit dem stimmt was nicht". Manche Ärzte sind schon aufgrund des Imperativs nicht darauf eingegangen. Außerdem gelang es ihr nie, das irgendwie zu begründen. Auf Nachfrage konnte sie nichts weiteres dazu sagen.

Sie hatte immer Recht.

Dafür gibt es bereits eine Erklärung. Sie heißt Intuition. Mit diesem Phänomen beschäftigt sich die Wissenschaft schon seit einiger Zeit. Unser Gehirn nimmt eine Unmenge von Informationen auf, die auch verarbeitet oder zumindest irgendwo abgespeichert werden. Nur ein Bruchteil dieser Informationen aber, wird auch bewußt wahrgenommen.

Exkurs: Man stelle sich vor, man gehe 100 Meter auf einer belebten Straße entlang. Dann die Frage: Woran kann man sich bewußt erinnern? Vielleicht an ein Pärchen, das sich gestritten hat, oder eine Schaufensterauslage oder wie man angesprochen wurde? Der Großteil aller Sinneswahrnehmungen auf diesen 100 Metern ist dabei gar nicht ins Bewußtsein gedrungen. (ca. 50 Autos, 30 Passanten, 5 Hunde, Gerüche (Mc Donalds), Geräusche (Fahrgeräusche, Gesprächsfetzen, Mauersegler in der Luft), der aufkommende Wind u.v.m.).

Vielleicht werden nicht alle diese Wahrnehmungen im Gehirn abgespeichert, aber mehr, als uns bewußt ist. Diese Wahrnehmungen werden im Gehirn verarbeitet. Dabei handelt es sich um eine ungeheuer große "Datenmenge", die das Bewußtsein gar nicht "verarbeiten" könnte. Es würde eine Art "overflow" stattfinden, wenn wir alle diese Informationen in unser Bewußtsein aufnehmen müßten.

Zurück zur Krankenschwester. Diese unbewußt ablaufenden Sinneswahrnehmungen wurden in ihrem Gehirn verarbeitet und mit früheren Eindrücken "verglichen". Das Gehirn registriert eine Abweichung vom "Normalen" und schickt dem Bewußtsein eine Botschaft "da stimmt was nicht". Im Idealfall denkt man dann darüber nach und findet dann Anzeichen für diese Abweichung. Aber manchmal bleibt es verschwommen, mit dem Verstand nicht greifbar. Man hat nur das "Gefühl", das da etwas nicht stimmt und spricht von einer intuitiven "Eingebung".

Da diese Prozesse unterhalb des Bewußtseins ablaufen sind sie leider auch schlecht beeinflußbar. Sie sind auch nicht unfehlbar. Es kann genausogut eine "Fehlschaltung" dieser Hirnbereiche der Auslöser für ein intuitives "Phänomen" sein. Deshalb tut man gut daran, wie Ishani, dem nachzugehen, es zu ergründen, mit logischen, denkerischen und wissenschaftlichen Methoden.

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge funktioniert das Phänomen der Intuiton besonders gut in Bereichen, wo das Gehirn über besonders viel Wissen und Erfahrung verfügt.

Eigentlich finde ich, gehen wir nicht beonders gut mit unserem Gehirn um. Wir verstehen schlecht, wie es funktioniert. Manchmal denke ich, wir "benutzen" es teilweise auch vollkommen falsch. In weiten Kreisen der Esoterik wird das Denken zudem ziemlich abgewertet und den (echten, wahren) Gefühlen untergeordet. Aber wie ich schon weiter oben versucht habe zu beschreiben, sind beides (auf unterschiedliche Weise arbeitende) Funktionen unseres Gehirns.

Die Wissenschaft beschäftigt sich gerade sehr intensiv mit der Hirnphysiologie, auch in den Grenzbereichen zwischen Wissenschaft und den "nicht wissenschaftlich faßbaren Phänomenen". Ich finde wirklich spannend, was da teilweise heraus gefunden wird.

Im Fall von Dir, Ishani, und Deiner Katze hat Deine Intuition wohl auch deshalb so gut funktioniert, weil Du eine sehr starke emotionale Bindung zu Deiner Katze hattest und außerdem sehr sensibel auf dieses Gefühl, "da stimmt etwas nicht", reagiert hast. Du hast dann das einzig richtige getan, nämlich zum TA zu gehen und außerdem darauf zu bestehen, daß Deinem Gefühl auch nachgegangen wird. In meiner "Weltsicht" hast Du erstklassig mit Deinem Gehirn zusammengearbeitet! =)
 
Last edited:
ja, Fehlschaltung in meiner Großhirnrinde! *kirre*
(SuiTo hatte die Katze!) Was hatte Deinem Hund dann eigentlich? Ist es "gut" ausgegangen oder war er schwer krank?
Liebe Grüße!
 
Es gibt auch das Phänomen der sog. Hochsensibilität. Das sind Menschen, bei denen auf Grund fehlender oder schwächer ausgeprägter Filter im Gehirn, mehr Informationen über die Umwelt ins Bewusstsein gelangen.

Um mal ein Beispiel zu nennen: Wenn ein nicht hochsensibler Mensch über die Straße geht, dann guckt er rechts und links, sieht, da kommt ein Auto, wartet, bis es vorbei ist, dannist alles frei und er geht rüber. Fertig. Wenn man ihn dann hinterher fragt, was das für ein Auto war, kann er sich oft noch nichtmal mehr an die Farbe erinnern. Für sein Gehirn war nur wichtig, pass auf, da kommt ein Auto. Wenn ein hochsensibler Mensch über die Straße geht, dann guckt er auch rechts und links, sieht, da kommt ein roter BMW mit Münchner Kennzeichen und es sitzen 2 Personen darin, die sich offenbar streiten. :D (das bezieht sich auf visuelle Hochsensibilität. Es gibt natürlich auch Menschen die in ihren anderen Sinnen hochsensibel sind oder sogar bei allen).
 
ja, Fehlschaltung in meiner Großhirnrinde! *kirre*
(SuiTo hatte die Katze!) Was hatte Deinem Hund dann eigentlich? Ist es "gut" ausgegangen oder war er schwer krank?
Liebe Grüße!

Sie hatte einen Herzfehler, den wir mit Medikamenten gut in den Griff bekommen haben (da war sie 6, als wir das festgestellt hatten). Sie ist für einen Doggen-Mischling sagenhafte 13 Jahre alt geworden*Herz*
 
@ Ishani: Ach super!!! 13 ist für eine Dogge wirklich schon fast ein biblisches Alter!

Zu den "Hochsensiblen": Soweit ich mich richtig erinnere, wird überlegt, ob nicht in bestimmten Fällen von Autismus der Filter im Gehirn, der diese vielen Sinneseindrücke filtert, gestört sein könnte. Der Begriff "Hochsensible" übrigens gefällt mir in dem Zusammenhang nicht so gut.
 
Der Begriff "Hochsensible" übrigens gefällt mir in dem Zusammenhang nicht so gut.

Nein, den Begriff finde ich auch nicht schön. Aber er hat sich nunmal für dieses Phänomen etabliert (aus dem Englischen "Highly sensitive person").

Und ein besserer Name ist mir auch noch nicht eingefallen oder über den Weg gelaufen...

Richtig, meiner Meinung nach ist Autismus das fast vollständige Fehlen dieser Filter. Aber das ist nur eine Meinung, da ich mich damit noch nie näher befasst habe.
 
Der Fall der Krankenschwester ist imho durchaus mit Intuition erklärlich.

Aber funktioniert das auch wie in eigigen Fällen hier beschrieben auf die Distanz????
 
Also bei mir schon. Naja, zumindest bei mir nahestehenden Personen.

Ein Beispiel: Meine beste Freundin schreibt mir jeden Morgen eine Guten-Morgen-E-Mail. Einfach nur ein "Guten Morgen, wie gehts euch?". Mehr nicht. Und mit einer Trefferquote von 99,9 % merke ich sofort, wenn mit ihr irgendwas nicht stimmt. Dann frage ich zurück: "Uns gehts gut. Aber was ist mit dir los heute?" Und das ist dann ein Volltreffer und irgendwas bedrückt sie.=)
 
Und ein besserer Name ist mir auch noch nicht eingefallen oder über den Weg gelaufen...

ja, o.k.

Richtig, meiner Meinung nach ist Autismus das fast vollständige Fehlen dieser Filter. Aber das ist nur eine Meinung, da ich mich damit noch nie näher befasst habe.

Tiefergehend habe auch ich mich nicht mit diesem Phänomen befaßt. Aber es gibt eine Theorie, nach der ein großer Teil unseres Gehirns für das handling sozialer Phänomene "gebraucht" wird. Wenn das wegfällt, z.B bei bestimmten Formen des Autismus, werden im Gehirn Kapazitäten frei, die anderweitig genutzt werden können. Ein Beispiel dafür wären die sogenannten Inselbegabungen bei autistischen Personen oder die Vermutung geniale Wissenschaftler oder Künstler, wie z.B. Einstein, könnten unter einer milden Form von Autismus "gelitten" haben.

Andererseits gibt es auch die Therorie, daß gerade das Leben in sozialen Systemen die Gehirnentwickung in der Evolution entscheidend gefördert haben könnte. Da wären wir dann wieder bei den Tieren angelangt. Auch bei Tieren, die in komplexen sozialen Verbänden leben, wie z.B. Wölfen, Elefanten, Walen und Delfinen, Rabenvögeln, um nur einige zu nennen, werden immer wieder Nachweise für eine (vielleicht andersartige, aber eben auch) komplexe Gehirnleistung erbracht.

Lange Zeit wurden den Tieren ja grundsätzlich höhere geistige Fähigkeiten (hier im Sinne von kognitiven Prozessen, also die sogenannte Intelligenz) abgesprochen. Unsere Denkvorgänge sind sehr stark an Sprache gebunden. Bis auf die Wale, wird eine Sprachentwicklung nur von der menschlichen Species angenommen. Aber auf irgendeine Weise müssen auch in den Gehirnen von Tieren ähnliche Prozesse ablaufen. Sonst sind Versuchsergebnisse, wie sie z.B. bei Krähen gefunden wurden, die teilweise sehr komplexe, mechanische Aufgabenstellungen lösen, nicht zu erklären.

Von einer Autistin (ihr Leben ist inzwischen auch verfilmt worden) aus den USA, habe ich gelesen, sie habe geäußert in Bildern "denken" zu können. An dieser Stelle kam ich auf den Gedanken, ob das bei Tieren nicht ähnlich sein könnte. Ob es nicht sein kann, daß Tiere in Gerüchen, Lauten, Bildern "denken"?
 
Zu Autismus verweise ich auf die Schriften von Birger Sellien, dem es gelungen ist, das was er als Autist empfindet, in Worte zu fassen (das war in den 1990er Jahren)
 
Also bei mir schon. Naja, zumindest bei mir nahestehenden Personen.

Ein Beispiel: Meine beste Freundin schreibt mir jeden Morgen eine Guten-Morgen-E-Mail. Einfach nur ein "Guten Morgen, wie gehts euch?". Mehr nicht. Und mit einer Trefferquote von 99,9 % merke ich sofort, wenn mit ihr irgendwas nicht stimmt. Dann frage ich zurück: "Uns gehts gut. Aber was ist mit dir los heute?" Und das ist dann ein Volltreffer und irgendwas bedrückt sie.=)

Ja, das weiß ich nicht so genau. Es ist denkbar, daß Dein Gehirn kleinste Veränderungen wahrnimmt, z.B. den Zeitpunkt, an dem die E-Mail eingeht. Es ist auch möglich, daß Du die Fälle, in denen Du intuitiv richtig liegst, stärker wahrnimmst, als die Fälle, in denen Du Dich geirrt hast. Dein Gehirn könnte auch andere Informationen aufgefangen und gespeichert haben, wie Ereignisse, von denen Du weißt, daß sie für Deine Freundin schwierig sind oder minimale Änderungen in ihrem Tonfall bei dem letzten Telefongespräch. Vielleicht ist es auch etwas anderes. Freu Dich, daß es funktioniert! Solange Du noch nachhakst und nicht ohne Deine Freundin zu fragen, zu wissen glaubst (!) wie es ihr geht (Hamster :D), ist damit niemanden geschadet, im Gegenteil. ;-)
 
Genau, Fufu=)

In dieser Situation ist es mir auch egal, warum es funktioniert. Ich denke darüber garnicht nach. Es ist ähnlich wie in der Situation mit Aruscha. Ich weiß einfach, da stimmt was nicht. Also frage ich nach. =) Und wenn ich kann, dann helfe ich. Und wenn ich nicht helfen kann, dann tröste ich wenigstens;-)
 
Genau, Fufu=)

In dieser Situation ist es mir auch egal, warum es funktioniert. Ich denke darüber garnicht nach. Es ist ähnlich wie in der Situation mit Aruscha. Ich weiß einfach, da stimmt was nicht. Also frage ich nach. =) Und wenn ich kann, dann helfe ich. Und wenn ich nicht helfen kann, dann tröste ich wenigstens;-)

Das ist doch eine kluge und einfühlsame Vorgehensweise! =)
 
Bei mir ist es zwei mal ähnlich gewesen.
Einmal als meine Tweety gestorben ist, an dem Abend habe ich mit Dolle sorgen gemacht und mir ging es schlecht.
Auch bei meinem lucky, während er kastriert wurde war ich total betrübt

Ich persönlich glaube an sowas, simpel könnte man es aber erklären, da meine tweety krank War und ich mir sorgen gemacht habe, und bei Lucky hatte ich die sterbequote der Kastras im Hinterkopf.
 
@Fufu

Es ging mir hier eher um einen Beitrag zur Diskussion. Die Sache beschäftigt mich zwar durchaus noch, letztlich kommen aber immer eine Menge Faktoren zusammen, durch die sich in Aspekten ähnliche Situationen in ihrer Gesamtheit unterscheiden. Das macht konkrete Musterlösungen schwierig. Der Frau bin ich nur einmal im Wartebereich vom Bürgeramt begegnet. Normalerweise lasse ich mir von fremden Menschen auch kein Gespräch aufdrücken, die war aber zu hartnäckig. Dass ich von solchen „Erfahrungen“ nichts halte, wusste die schon, bevor ich sie überhaupt richtig verstanden hatte. Ich konnte erstmal meinen Ohren nicht trauen, weil ich sowas aus meinem Bekanntenkreis nicht kenne. In Foren war mir das schon begegnet, anders als z.B. mit Homöopathie- oder Junge-Erde-Anhängern hatte ich in dem Bereich jedoch noch gar keine Diskussionserfahrung. Dafür ist das dann selbst unter den esoterischen Themen zu randständig.

@SuiTo

Bei Goldhamstern ist die Paarhaltung nicht umstritten. Sie wird rundum abgelehnt, vergleichbar mit der Einzelhaltung von Farbmäusen oder Mongolischen Rennmäusen. Natürlich gibt es immer wieder einzelne Personen, die das anders sehen. Das halte ich grundätzlich für vertretbar, auch wenn ich im Einzelfall darüber kaum glücklich bin. Es gibt jedoch bei Goldhamstern durchaus Hinweise darauf, dass ihnen in Einzelhaltung soziale Interaktion fehlt. Umgekehrt ist auch das Leiden von Farbmäusen oder Mongolischen Rennmäusen in Einzelhaltung nicht so eindeutig fassbar. Für eine geistige Verbindung zwischen verschiedenen Individuen, wie das für mich auch hier im Thread teilweise klingt, fehlt hingegen jeglicher Nachweis. Wenn Behauptungen über solche „Erfahrungen“ deutlich zurückgewiesen und die Zurückweisung als niedermachend oder abwertend empfunden wird, dann stoßen da vielleicht doch einfach zwei Anschauungen aufeinander, für die es keine gemeinsame Diskussionsgrundlage gibt. Beide haben aber zumindest im Sinne der ursprünglichen Fragestellung eine Berechtigung in diesem Thread. Ich sehe auch bei PsyOp nur, dass sie die Frage „Oder ist das alles nur spinnerte Esoterik?“ mit „Ja!“ beantwortet hat, wenn auch mit mehr Worten.
 
Also ich hab nicht alles gelesen...aber trotzdem möchte ich etwas beitragen.

Unabhängig davon, was ich persönlich glaube...
Die Fähigkeit zu abstraktem Denken (so auch der Philosophie) zeichnet den Menschen aus.
Diese Frage ist wertvoll!
Ich kann Menschen die ein solches Denken kritisieren nicht verstehen. Diese Menschen sind in der Regel stumpf, oberfächlich und stupide, und genau diese Menschen sind nicht in der Lage "intensive" LIEBE zu erfahren.
 
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